Spitalkapelle

Spitalkapelle

Diese spätgotische Kapelle, ein kleiner Saalbau, wurde zwischen 1494 und 1496 von einer niederbayerischen Bauhütte errichtet.
Die Form der Strebepfeiler im Innern ist charakteristisch für diese Zeit ebenso die fischblasengeschmückten Maßwerkfenster. Die Figuren im Innern, Johannes und Maria, die das Holzkruzifix begleiten, auf den Seitenaltären der hl. Johannes von Nepomuk und Karl Boromäus sind aus der Zeit von 1750 bis 1790. Sie stammen zum Teil aus der Pfarrkirche und das Relief Maria mit Kind unter der Empore, ist der Rest des neugotischen Hochaltars, den der Speyerer Bildhauer Gottfried Renn 1859 schuf.
 Nach dem Willen des Stifters Nikolaus von Böhl ist sie zu Ehren Gottes des Allmächtigen, der Gottesmutter Maria, St. Antonius, St. Valentin und allen Heiligen Gottes erbaut.

Hat die Spitalkapelle als Bauwerk die fünfhundert Jahre ihres Bestehens nahezu unverändert überstanden, so blieb von der ursprünglichen Ausstattung des Spätmittelalters und des 18. Jahrhunderts nichts erhalten.


Im Hof des Anwesens in der Nähe der Toreinfahrt steht eine neu renovierte Totenleuchte.